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Infos zu den Inkassomethoden der mediafinanz AG, Osnabrück

Erfahrungsberichte
Informieren Sie uns über Ihre Erfahrungen, Inkassomethoden, neue Firmen, Bankkonten usw. Schicken Sie uns bitte Rechnung, Mahnungen, Inkasso- und Anwaltschreiben zur Datenauswertung. Damit helfen Sie anderen! Kontakt
Inkassofirmen und - anwälte sind nicht berechtigt, strittige Forderungen einzutreiben. Strittig ist eine Forderung dann, wenn Sie z. B. den Vertrag angefochten haben. Mehr Info
Fühlen Sie sich genötigt? Wenden Sie sich in diesem Fall mit Ihren Unterlagen an die für das Inkasso-Unternehmen zuständige Aufsichtsbehörde mit der Bitte um Überprüfung der Angelegenheit.
mediafinanz AG (bis 11.07.2008 MediaFinanz GmbH & Co. KG)
Adresse Weiße Breite 5, 49084 Osnabrück
Kontakt Telefon: +49 (0)541 2029-173 Telefax: +49 (0)541 2029-183 E-Mail: team3@mediafinanz.de
St-Nr. 66/208/10083
Handelsregister Amtsgericht Osnabrück HRB 202161
Vorstand: Dr. Alexander Ey (Vorsitzender) *28.03.1973, Matthias Folkers *17.05.1974, Dr. Arndt Sundermann *30.09.1973
Aufsichtsrat: Ulrich Böttinger (Vorsitzender)
qualifizierte Personen Matthias Folkers, geb. 1974 Nadin Wöstmann, geb. 1975
  Registriert und zugelassen vom Präsidenten des Amtsgerichts Osnabrück nach § 10 Abs. 1 Nr. 1 RDG
Die Inkassofirma ist Mitglied beim Bundesverband deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. , dessen Mitglieder verpflichtet sind,
"... sich innerhalb und außerhalb der Berufstätigkeit des Vertrauens und der Achtung würdig zu erweisen, die die Allgemeinheit ihnen entgegenbringt und von ihnen verlangt..."
Pressemitteilung des Bundesverbands deutscher Inkassounternehmen
Osnabrück ist auch Standort des berüchtigten Inkassoanwalts Olaf Tank
Die Mediafinanz AG betätigt sich als Geldeintreiber für
Inkassomethoden
Beispiel GO-ALK D.o.o. August 2009
Die mediafinanz AG möchte 136,- Euro (Grundforderung 96,00 Euro, vorgerichtliche Inkassogebühren: 32,50 Euro, vorgerichtliche Inkassoauslagen: 7,50 Euro) und schreibt den Betroffenen:

"Nach Ablauf dieser Frist werden wir uns die Forderung abtreten lassen und ein gerichtliches Mahnverfahren gemäß §§ 688 ff. ZPO gegen Sie einleiten, wodurch erhebliche Kosten für Gericht und Anwalt, nötigenfalls auch Vollstreckungskosten für den Gerichtsvollzieher, entstehen.

Zudem riskieren Sie bei Durchführung eines gerichtlichen Vollstreckungsverfahrens auch den Verlust Ihrer Kreditwürdigkeit durch Eintragung in das amtliche Schuldnerverzeichnis, was für Sie zu erheblichen Schwierigkeiten führen kann, z.B. bei der Bestellung von Waren oder dem Abschluss eines neuen Mobilfunkvertrages. Zahlen Sie deshalb in Ihrem eigenen Interesse innerhalb der gesetzten Frist."

Beispiel service & payment GmbH Oktober 2009
Die mediafinanz AG teilt Betroffenen, die nicht bereit sind zu zahlen, mit:

"Sie haben Ihre o.g. Schulden trotz mehrfacher Aufforderung nicht beglichen. Die Rückstände müssen nunmehr tituliert und zwangsweise beigetrieben werden. Die Vollstreckung wird dann auf Ihre Kosten z.B. durch Pfändung von Sachen, Lohnpfändung bei Ihrem Arbeitgeber oder Pfändung bei Ihrer Bank durchgeführt. Ein erwirkter Vollstreckungstitel ist 30 Jahre lang gültig. Sie können diese Maßnahmen noch vermeiden, wenn Sie sofort den rückständigen Betrag unter Angabe des Aktenzeichens  auf das unten angegebene Konto überweisen.

Anderenfalls erfolgt die umgehende Einleitung des gerichtlichen Mahnbescheidverfahrens mit anschließender Vollstreckung!

Gerichtskosten §11, Nr. 110 GKG: 23,00 Euro
Anwaltsgebühren §13 RVG: 25,00 Euro
Auslagen: 5,00 Euro
Kosten des Mahnbescheides: 53,00 Euro

Diese Kosten können Sie durch sofortige Zahlung sparen, ebenso die Kosten, die durch Einleitung der Vollstreckung entstehen.

Was die Mediafinanz AG hier verschweigt: eine Vollstreckung ist nur dann möglich, wenn der Betroffene entweder die Forderung anerkannt hat (z. B., weil er dem gerichtlichen Mahnbescheid nicht fristgerecht widersprochen hat), oder wenn der Betroffene auf Zahlung verklagt wurde und den Prozess verloren hat. Gewinnt der Betroffene den Prozess (siehe unseren Kommentar zum Thema "Arglistige Täuschung" und unsere Urteilsliste), hat der Kläger die Kosten zu tragen.
Uns ist bisher nicht bekannt, dass die Firma Service & Payment schon einmal auf Zahlung geklagt hätte.

"... Daniel Sonnenburg (23) aus Hellersdorf erhält Rechnungen vom Forderungsmanagement Mediafinanz, die im Auftrag der Agentur Modelstyle arbeitet. Bei der Modelagentur soll er im Internet einen kostenpflichtigen Auftrag für die Erstellung einer Sedcard erteilt haben.
Das Problem: Daniel Sonnenburg hat gar kein Internet zu Hause und auch nie einen Vertrag mit der Agentur abgeschlossen...."

Quelle: "Falscher Vertrag mit Modelagentur gelöst" | BZ vom 01.03.2010 

Die Bankkonten
Informieren Sie die Bank über Ihre Erfahrungen mit dem Inkassoanwalt und dessen Mandantin. Banken können Firmenkonten sperren, wenn sie die Geschäftspraktiken nicht billigen.
Mehr Infos - Hier ein Beispiel für eine erfolgreiche Kontosperrung
Juni 2009 Sparkasse Osnabrück BLZ 26550105 KTO 246447 - im August 2010 noch aktiv
Gegenwehr
Nicht einschüchtern lassen! Solange vom Amtsgericht kein gerichtlicher Mahnbescheid ins Haus flattert, ist alles nur heiße Luft. Sollten Sie wider Erwarten einen gerichtlichen Mahnbescheid bekommen, wenden Sie sich umgehend an die Verbraucherzentrale oder einen erfahrenen Anwalt. Achtung: Bei einem gerichtlichen Mahnbescheid muss die Widerspruchsfrist eingehalten werden!
Wie man sich richtig verhält, wenn man in die Kostenfalle getappt ist und Post von einer Inkassofirma bzw. einem Anwalt bekommt, lesen Sie am Beispiel condome.tv
TIPP: Sollte sich ein Inkassounternehmen (oder Anwalt) bei Ihnen melden und keine Originalvollmacht vorlegen, antworten Sie innerhalb von 2 Tagen etwa wie folgt:

"Unter Hinweis auf § 174 BGB weise ich sämtliche Erklärungen in Ihrem Schreiben vom .... mangels Vorlage einer Originalvollmacht zurück".

Um diesen "Angriff" nachzuweisen, sollte der Brief per Einschreiben/Rückschein verschickt werden.

siehe auch Informationen vom Europäischen Verbraucherzentrum

Erfahrungsberichte
Mai 2010 tarife-online.net / InnoTimes Online
... Gestern erreichte mich aus heiterem Himmel eine Zahlungsforderung einer "Firma", die mir bisher gänzlich unbekannt war, über eine Inkassofirma, die mir auch bisher nicht bekannt war (Mediafinanz AG).
Es wird behauptet, ich hätte einen Dienstleistungsvertrag abgeschlossen, Rechnungen und Mahnungen ignoriert. Tatsache ist, dass mir die genannte Internet-Seite bisher gänzlich unbekannt war, ich sie nie aufgesucht habe und schon gar keinen Dienstleistungsvertrag abgeschlossen habe.
Ich habe auch bis heute entgegen der Behauptung keine Rechnung oder Mahnung in dem unterstellten Zusammenhang erhalten.
Ich kann mir nur einen Adressmissbrauch vorstellen!
Da ich auf die an die Firma gesandte Email noch keine Antwort erhalten habe, habe ich heute kurzer Hand die Telefonnummer gewählt, die im Kopf der Forderung der Mediafinanz AG angegeben ist. Eine Dame meldete sich, ließ sich das Aktenzeichen angeben, hatte offenbar meinen "Fall" auf dem Bildschirm.
Auf die Frage nach der Beantwortung meiner Email, in der ich die Forderung zurückgewiesen habe, sagte die Dame, diese läge ihr noch nicht vor und sei demzufolge noch in Bearbeitung. Dann ließ Sie sich meine Email-Adresse bestätigen und behauptete, ich hätte über diese Emailadresse den Abschluss eines Dienstleistungsvertrages bestätigt.
Dies bestritt ich vehement, da ich wie geschrieben nie zuvor auf dieser Seite war und keinerlei Veranlassung habe einen solchen Vertrag abzuschließen. Sie darauf, es sei doch meine Emailadresse die ich ihr gegenüber bestätigt habe und ich sollte doch die Bearbeitung meiner Reklamations-Email abwarten. Daraufhin beendete ich das Gespräch.
Ich weiß und kann mich erinnern, dass ich in den letzten Monaten mindestens 2 Emails erhalten habe, in denen lediglich meine volle Adresse erschien ohne weiteren Text und ein Link, den ich tunlichst nicht angeklickt habe, da dies mir sehr verdächtig erschien. Die Emails habe ich sofort gelöscht. Trotzdem ist dies der einzige Zusammenhang, den ich zu der Behauptung der Dame am Telefon herstellen kann.
Ich gehe davon aus, dass dies ein weiteres Beispiel für unberechtigte bzw. fingierte Forderungen ist, bei denen sich die Mediafinanz AG zum Werkzeug macht.
April 2010 service & payment GmbH
habe schon wieder post von mediafinanz bekommen, obwohl ich denen den widerruf per fax zugesendet habe.

Oktober 2009
...Aktuelles aus dem Hause Mediafinanz, bzw. Tattoo-tipp. Interessant dabei ist, dass mich heute Abend jemand von der (....) anrief. Damit bekommt das eine neue Qualität...

August 2009
...habe ich keine Rechnung von Go-Alk.o.o. erhalten. Ich denke, dass es ein Phantomschreiben ist, denn ich hätte gewiß vom Widerrufsrecht Gebrauch gemacht. Ich habe lediglich 2 Mails des Inkassounternehmens bekommen.
DROHANRUFER GESUCHT:
Wer kennt diese Stimme?
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Für Abkassierer kein Konto mehr in Leipzig
Verbraucherzentrale Sachsen | 19.03.2009
Post kommt aus Vlotho-Arabien
Vlothoer Anzeiger | 9.09.2008